Hier der ausführliche Bericht des Sportkameraden Andreas Lyson
zur
Radball – Vereinsmeisterschaft
12. Januar 2008
als Mannschaften
wurden per Los ermittelt:
Mannschaft 1 – Kay Fugmann, Hannes Kersten
Mannschaft 2 – Christoph Iden, Hubertus Willberger
Mannschaft 3 – Norbert Hitze, Thoralf Iden
Mannschaft 4 – René Schmeichel, André Müller
Mannschaft 5 – Uli Kersten, Ulf Sydow
Mannschaft 6 – Andreas Lyson, Ulf Sydow (Spiel 1)
André
Müller (Spiel 2)
Hannes
Kersten (Spiel 3)
René
Schmeichel (Spiel 4)
Christoph
Iden (Spiel 5)
Spielfolge
|
|
Spiele |
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|
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Ergebnis |
|
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1 |
M'beck 1 |
- |
M'beck 2 |
|
1 |
: |
6 |
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2 |
M'beck 3 |
- |
M'beck 4 |
|
2 |
: |
8 |
|
3 |
M'beck 5 |
- |
M'beck 6 |
|
2 |
: |
4 |
|
4 |
M'beck 1 |
- |
M'beck 3 |
|
4 |
: |
5 |
|
5 |
M'beck 2 |
- |
M'beck 5 |
|
5 |
: |
1 |
|
6 |
M'beck 4 |
- |
M'beck 6 |
|
3 |
: |
3 |
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7 |
M'beck 1 |
- |
M'beck 5 |
|
1 |
: |
6 |
|
8 |
M'beck 6 |
- |
M'beck 3 |
|
8 |
: |
2 |
|
9 |
M'beck 2 |
- |
M'beck 4 |
|
3 |
: |
1 |
|
10 |
M'beck 1 |
- |
M'beck 6 |
|
0 |
: |
3 |
|
11 |
M'beck 4 |
- |
M'beck 5 |
|
3 |
: |
2 |
|
12 |
M'beck 2 |
- |
M'beck 3 |
|
7 |
: |
1 |
|
13 |
M'beck 1 |
- |
M'beck 4 |
|
0 |
: |
9 |
|
14 |
M'beck 2 |
- |
M'beck 6 |
|
2 |
: |
4 |
|
15 |
M'beck 3 |
- |
M'beck 5 |
|
1 |
: |
1 |
Platzierung
|
1. |
Andreas Lyson, Hannes Kersten André Müller, Ulf Sydow Christoph Iden, René Schmeichel |
13 |
22: 9 |
+13 |
|
2. |
Christoph Iden, Hubertus Willberger |
12 |
23: 8 |
+15 |
|
3. |
René Schmeichel, André Müller |
10 |
24:10 |
+14 |
|
4. |
Uli Kersten, Ulf Sydow |
4 |
12:14 |
- 2 |
|
5. |
Norbert Hitze, Thoralf Iden |
4 |
11:28 |
- 17 |
|
6. |
Hannes Kersten, Kay Fugmann |
0 |
6:29 |
- 23 |
Gut gelaunt und ausgeschlafen traf
sich die Radballergemeinschaft am Sonnabend, den 12. Januar 2008, gegen 12 Uhr,
in der Mühlenbecker Schulsporthalle.
Anlass war die alljährlich
ausgetragenen Vereinsmeisterschaft.
Nachdem die Kampfarena präpariert
und die Reihen der anwesenden Aktiven sondiert wurden, stand die traditionelle Auslosung
der Mannschaften auf der Tagesordnung.
Dabei wurde wie immer in den
letzten Jahren darauf geachtet, dass keine kompletten Teams zusammen spielen
und die Akteure der Oberliga nicht gemeinsam ins Rennen gingen.
Mit Spannung erwartet wurde, wer
an der Seite des in den letzten Jahren reihenweise auf dem obersten Treppchen
stehenden Hubertus Willberger spielen sollte.
Mit Christoph Iden ergab das Los
ein Team, welches Erfahrung gepaart mit noch etwas unbändiger jugendlicher
Kraft hatte.
Als Aspiranten auf den Titel wurde
die Mannschaft, bestehend aus René Schmeichel und André Müller gehandelt.
Anschließend nahm Sportskamerad
Tilo Franosch die Spieleinteilung vor und Norbert Hitze, seines Zeichens
Abteilungsleiter und Referee, eröffnete das Turnier mit dem ersten Pfiff.
Das Erfönungsspiel bestritten die
derzeit noch nicht am regelmäßigen Trainingsbetrieb teilnehmenden Hannes
Kersten und Kay Fugmann gegen die so genannte „Würfeltruppe“.
Da zur diesjährigen Meisterschaft
eine ungerade Spieleranzahl antrat, wurden dem Spieler Andreas Lyson in jedem
Duell Kontrahenten der anderen Mannschaften zugeteilt.
Die Spiele trugen allesamt einen
fairen aber jederzeit auch kämpferischen Charakter von gutem Niveau und alle
Teilnehmer stiegen mit den für sich gesteckten Zielen auf ihre Maschinen.
Bereits in der zweiten Partie
konnte es zu einer Vorentscheidung um den Titel kommen. René/André gegen Christoph/Hubertus.
Hier zahlte sich die Erfahrung von
Hubertus aus. Routiniert nutzte er die Stärken seines Partners aus und führte
schnell mit 2:0.
Zwar wurden die Angriffe von René
und André mit zunehmender Spieldauer besser ausgeführt, mündeten jedoch
lediglich in einem hervorragend herausspielten Ehrentreffer zum 1:3 Endstand.
Auch im nächsten Spiel wurden die
Weichen für eine positive Platzierung gelegt. Uli/Ulf gegen Norbert/Thoralf
hieß die hart umkämpfte Auseinandersetzung, die in typischer Weise den
Charakter unserer Vereinsmeisterschaften aufzeigte und mit einer 1:1
Punkteteilung endete.
Das siebte Spiel René/André gegen
Hannes/Andreas konnte für die erstgenannten bei einer Niederlage schon zum Aus
der Träume führen.
Demzufolge gingen sie das Spiel
konzentriert an und führten schnell mit 2:0. Ein 4m Freistoß vor dem
Halbzeitpfiff brachte für das Würfelteam den begehrten Anschlusstreffer.
Die zweite Halbzeit war geprägt
von hitzigen Aktionen, wobei sich René und André zunehmend aufs Kontern verlegten.
Lohn die 3:1 Führung.
Doch das sollte nicht reichen. Mit
einer Kraftleistung und einem flattrigen Schuss in letzter Sekunde endete auch diese
Partie unentschieden 3:3.
Im Duell der Brüder Kersten konnte
sich Uli, der Ältere, gegenüber Hannes recht deutlich mit 5:1 durchsetzen. Das
Verfolgerduell der Oberligaaufsteiger verbuchte René gegenüber seinem Partner
nur knapp mit 3:2 für sich.
Dann kam der Showdown zweier bislang ungeschlagener Teams. Mischmasch diesmal
mit René gegen Christoph/Hubertus.
Tolle Spielkombinationen auf der
einen Seite und Vorlagen-Abschluss-Kombinationen auf der Anderen kitzelten
tolle Tore aus den Akteuren und abwechslungsreichen Torjubel.
Doch die 3:1 Führung brachte an
diesem Tage die Entscheidung zugunsten von René und Andreas. Danach ging es
Schlag auf Schlag weiter.
Norbert/Thoralf gegen Kay/Hannes
wollten sich gegenseitig das saure Gurkenfass überreichen, will sagen keiner
wollte Letzter werden.
Routiniert nahm sich Norbert der
Sache an und stellte frühzeitig die Weichen auf Erfolg mit einem beherzten
Kreisbogensolo.
Das Aufbäumen der Jüngeren zeigte
nur mehr den Trainingsrückstand bei der Ballbehandlung. Beide kündigten
Besserung an, was sich dann auch positiv auf unserer derzeitiges Trainingsbild
und Klima auswirken würde. Es macht einfach mehr Spaß mit allen
Vereinsmannschaften und Spielern zu trainieren.
Zum Abschluss der Spiele mussten
die beiden erstplatzierten Mannschaften noch einmal ran. Mischmasch diesmal mit
Christoph trat gegen die mit Uli und André (Vertretung für Ulf) an.
Ein Zitterspiel mit Konditions-
und Konzentrationsverlusten entwickelte sich, indem Mischmasch sich glücklich
in Führung setzen konnte, nach dem 4:2 aus der Defensive agierte und mit dem
Schlusspfiff die Vereinsmeisterschaft für sich entschied.
Ein „Novum in der Mühlenbecker
Vereinsgeschichte“, wie sich unser Vereinspräsident Dieter Iden in der
Siegerehrung ausdrückte, denn somit standen zum ersten Mal nicht zwei Spieler,
sondern derer sechs auf dem Podest und können sich für ein Jahr Vereinsmeister
nennen (lassen).
Herzlichen Glückwunsch! Ein weiteres Novum möchte ich
hinzufügen: René ist nun endlich . . . ja unser René Schmeichel . . . ist nun endlich, nach ich weiß nicht wie
vielen Anläufen und hoffnungsvollen Starts in der Hall of Fame, im Kreise der Vereinsmeister angekommen.
Nun war noch keine Zeit zum Ausruhen. Der Zeitplan war straff und erforderte einen organisierten Umbau.
Durch vielhändiges Engagement
nicht zuletzt unserer Partnerinnen verwandelte sich unsere kleine Turnhalle in
einen glänzenden Ballsaal mit toller diagonal angeordneter Tafel.
Die Zapfe im Vorraum wurde
hervorragend durch Dieter aktiviert und wurde im Vorbeigehen gut frequentiert.
Um nur einige MitgestalterInnen namentlich herauszustellen, sorgte André für den
akustischen Rahmen der Feier. Traditionell brachte Norbert Obst und Gurken mit
und Kay nebst Freundin Andrea zauberten ein Klasse Buffet herbei, welches nach
der Siegerehrung und kurz vor dem Verhungern der ausgezehrten Athleten von
Dieter eröffnet wurde.
Dann ging man zum gemütlichen Teil
des Abends über, an deren Gelingen wir alle mitwirkten. Das war toll anzusehen.
Dabei wurde der Wunsch formuliert,
wieder einen Pokal auszuloben, dessen Sockel in denkwürdiger Weise von den
Siegern und Taten der Geschichte unserer Meisterschaft künden möge.
Für die gelungene Veranstaltung
allen Beteiligten nochmals herzlichen Dank. So toll kann es sein, wenn alle mit
anpacken.
Ehre, wem Ehre gebührt! Zu guter
Letzt gilt unser aller Dank allen („meist immer den selben“) Aufräumern, ich
denke da namentlich an die Kandidaten Dieter und Thoralf Iden, Norbert Hitze
und Jürgen Müller, die schon seit Jahren maßgeblichen Anteil am Gelingen von
Veranstaltungen jeglicher Art unseres Vereins beitragen und eine hervorragende
Arbeit zum Wohle von uns, unserem Verein und dem Klima in ihm abliefern.